Kontrolle ist kein Feature. Das ist die Grundlage.
LCKD.ONE ist für Inhalte, die Vertraulichkeit, Fristen oder Haftung berühren. Hier geht es nicht um „Marketing-Sicherheit“, sondern um klare Antworten: wie verschlüsselt wird, wo gespeichert wird, was geloggt wird und wie Löschung funktioniert.
Kurze Wahrheit
Ohne AusredenDer Entschlüsselungsschlüssel wird nicht „bei uns“ gespeichert. Er ist Teil des Link-Konzepts. Das reduziert Datenmüll und Angriffsfläche.
Inhalte werden clientseitig verschlüsselt (z. B. AES-256-GCM). Der Server sieht nur Ciphertext und Metadaten, die für Zustellung nötig sind.
Zugriff kann an ein Ereignis gebunden sein (einmalig/zeitlich). Danach ist Schluss. Kein „liegt noch irgendwo“.
Passwort/zweite Hürde möglich, wenn „Link allein“ dir zu dünn ist (z. B. Mandatsanlagen, Steuerunterlagen, interne Finance-Dokumente).
Keine Werbetracker, keine „Analytics-Party“, keine unnötigen Services. Minimalistisch ist hier eine Sicherheitsentscheidung.
Prinzipien
Zero TrustBegrenzter Zugriff statt Altbestand
Zugriff endet definiert. Damit entstehen weniger Kopien, weniger „Weiterleitung“, weniger spätere Diskussionen.
Minimaler Datenbesitz
Was wir nicht haben, kann nicht leaken. Deshalb trennen wir Inhalte, Zustellung und optionalen Audit-Text strikt.
Speicherung & Standorte
Dateien liegen im Objektspeicher bei Infomaniak (Schweiz). Das ist bewusst gewählt: Datenschutz, Rechtsrahmen, klare Zuständigkeiten.
Mehr dazu unten im Abschnitt „Speicherung“.
Transport gesichert
HTTPS/TLS für Übertragung. Dazu clientseitige Verschlüsselung. Transport-Sicherheit ersetzt keine E2E, sie ergänzt sie.
Für Kanzleien, Steuerberater und Unternehmen ist Sicherheit keine „Einstellung“. Es ist Prozess.
NutzenIn der Praxis entsteht Risiko nicht durch „Hackerfilm“, sondern durch Alltag: falscher Empfänger, Weiterleitung, unkontrollierte Kopien, Altbestand in Postfächern, Dateien auf fremden Geräten. LCKD.ONE reduziert dieses Risiko, indem Zugriff begrenzt und nachvollziehbar gemacht wird, ohne dass Nutzer zehn Tools bedienen müssen.
Verschlüsselung: Der Server soll nichts „wissen“ müssen.
KryptografieInhalte werden clientseitig verschlüsselt (z. B. AES-256-GCM). Der Schlüssel wird nicht als „Account-Geheimnis“ im System abgelegt. Ohne vollständigen Link ist der gespeicherte Inhalt praktisch wertlos. Optional kann eine zweite Hürde (Passwort) genutzt werden.
Speicherung & Schweiz: Nicht „weil es nett klingt“, sondern weil es sauber erklärbar ist.
StandortDateien liegen im Objektspeicher bei Infomaniak (Schweiz). Das trennt die Infrastruktur (Speicherung) klar von der Oberfläche (Web/App). Für viele Kanzleien und Unternehmen ist das entscheidend: ein Standort-Setup, das man intern und gegenüber Mandanten erklären kann.
Mehr zu Infomaniak: infomaniak.com
Logs: Das Minimum, das Betrieb braucht. Nicht das Maximum, das Tracking will.
KlarheitNutzer fragen zurecht: „Wird mitgeloggt, was ich schreibe?“ Die Antwort muss kurz sein: Inhalte nicht. Was für Betrieb und Sicherheit nötig ist, wird minimiert: z. B. technische Events für Zustellung, Fehlerdiagnose und Missbrauchsschutz.
Löschung: Was heißt „weg“ in einem System, das Zustellung können muss?
Ablauf„Gelöscht“ heißt bei LCKD.ONE: Zugriff endet definiert (einmalig/zeitlich) und der gespeicherte Ciphertext wird danach entfernt. Dazu: kein „Backup der Nachricht“ im Produktfluss. Du vermeidest damit Altbestand, den niemand mehr verantworten kann.